Eisfrei dank Carport?

21.10.2020

Nie wieder Eis kratzen!

Sie kennen das: das Jahr neigt sich so langsam dem Ende zu, die Tage werden wieder kürzer. Und selbst wenn uns tagsüber die Herbstsonne noch ein paar schöne Stunden beschert, wird es nachts bereits sehr kalt. Wer am Morgen früh aufsteht, um mit dem Auto zur Arbeit zu fahren, findet dieses dann unerwarteterweise zugefroren vor und muss erst einmal zum Eiskratzer greifen. Aber natürlich ist man schon knapp dran und dank der lästigen Kratzerei kommt man nun schon wieder viel zu spät. Der Start in den Tag hätte definitiv besser laufen können...

Wie verhindert ein Carport, dass das Auto gefriert?

"Mein Nachbar hat sein Auto unter einem freitragenden Carport stehen und muss morgens kaum bis gar nicht Eis kratzen - aber wie funktioniert das? Schließlich ist ein Carport im Gegensatz zu einer Garage nicht geschlossen und die kalte Luft und Feuchtigkeit können trotzdem an das Auto gelangen, oder etwa nicht? Eine dünne Abdeckplane oder ein Carportdach können das Auto doch niemals warm halten!"

Warum gefriert die Autoscheibe?

Es ist ein weit verbreiteter Irrglaube, dass Autoscheiben im Winter deswegen gefrieren, weil sich kalte Luft von oben auf das Auto legt. Tatsächlich handelt es sich dabei jedoch um einen anderen physikalischen Effekt - streng genommen ist sogar das Gegenteil von kalter Luft die Ursache für Frost auf der Autoscheibe: das Stichwort heißt Wärmestrahlung

Wärmeabstrahlung in das All

Kurz gesagt: der Weltraum um uns herum ist sehr kalt - die Erde und alle Gegenstände darauf strahlen Wärme in das Weltall ab, ohne dass Wärme zurück gegeben wird. Feste Körper, wie zum Beispiel ein Auto verhalten sich dabei anders als die gasförmige Luft, die sich immer wieder neu mischt und ihre Wärme so deutlich langsamer abstrahlt. So kann es passieren, dass die Temperatur der Autoscheibe bereits den Gefrierpunkt unterschreitet, wenn das Thermometer noch eine Umgebungstemperatur zwischen 0 und +1 Grad anzeigt.

Wasser kondensiert an der Oberfläche und gefriert

Die Autoscheibe kühlt viel schneller ab, als die Luft darum herum und kommt so mit einer etwas wärmeren Luftschicht in Berührung. Dadurch kondensiert überschüssige Luftfeuchtigkeit an der kalten Scheibe. Diesen Effekt kennt man so ähnlich auch im Sommer, wenn man ein kaltes Getränk in ein Glas eingießt und sich daran Kondenswasser sammelt, da das Glas sehr schnell deutlich kälter wird, als die Umgebungsluft.

Was nun folgt, kann jedes Kind erklären: Wasser + Minusgrade = Eis
Das Kondenswasser auf der Autoscheibe gefriert bei Temperaturen unter 0 Grad Celsius. 

Autoscheibe ist von innen gefroren!

Ein ebenfalls sehr häufiges Phänomen ist, dass die Autoscheibe von innen gefriert. Man kratzt und kratzt, aber die Scheibe wird einfach nicht frei. Wenn man dann die Heizung und das Gebläse aufdreht, tropft einem das Wasser auf das Amaturenbrett - schöner Mist! Der Grund für das Eis im Inneren des Autos ist derselbe, wie oben beschrieben. Nur dass hier die Luftfeuchtigkeit im Inneren des Autos an der kalten Scheibe kondensiert und gefriert.

Um eine hohe Luftfeuchtigkeit im Fahrzeug zu verhindern, reicht es schon, die Autofenster mal eine Weile runter zu drehen und für Luftaustausch zu sorgen. Alternativ können Sie Zeitungspapier unter der Windschutzscheibe ausbreiten oder zu anderen Hilfsmitteln wie etwa sogenannten Entfeuchterkissen greifen.

Wie hilft ein Carport gegen das Eis?

Ein Carport schützt ihr Auto im Winter vor Schnee und Eis

Wer sein Auto im Freien stehen hat und morgens regelmäßig kratzen muss, wird bestimmt schon festgestellt haben, dass das Auto nicht jede Nacht gefriert. Eis bildet sich auf den Autoscheiben vor allem in einer sternklaren Winternacht. Eine geschlossene Wolkendecke verhindert bzw. verlangsamt dagegen die Wärmeabstrahlung ins All - den gleichen Effekt erzielt man mit einer Überdachung für sein Fahrzeug, wie zum Beispiel mit einer Garage oder eben mit einem Carport. Auto und Luft kühlen dann im Idealfall gleichmäßig ab und es kommt nicht zur Bildung von Kondenswasser, welches gefrieren kann.

Carport oder Garage?

Manch einer mag sich nun fragen, ob eine Garage das Fahrzeug nicht noch viel besser vor dem Gefrieren schützt, als ein einfacher Carport. Falsch ist der Gedanke nicht, denn durch die offenen Seiten des Carports kann es durchaus passieren, dass sich trotzdem noch ein bisschen Eis auf dem Auto bildet. Allerdings wird das Auto definitiv nicht mehr komplett zufrieren - selbst bei extrem niedrigen Temperaturen! Mit einem Anlehncarport, der an eine Hauswand angebaut wird, oder optionalen Seitenwänden, lässt sich der Schutzfaktor des Carports deutlich erhöhen. 

Garage

Vorteile:

  • bietet einen Rundumschutz
  • Fahrzeuge können nicht zufrieren
  • zusätzlicher Stauraum
  • kann abgeschlossen werden

Nachteile:

  • keine gute Durchlüftung
  • angestaute Luftfeuchtigkeit birgt höheres Risiko zur Rostbildung

Carport

Vorteile:

  • kann mit Seitenwänden erweitert werden
  • schützt das Fahrzeug größtenteils vor Frost
  • bessere Klimatisierung/Durchlüftung

Nachteile:

  • teilweise Frostbildung dennoch möglich
  • kein geschlossener Raum

Besonderheit: Carports mit Solardach!

E-Mobilität ist das Schlagwort der Zukunft! Elektroautos werden immer häufiger und verfügbarer. Sie sind umweltschonend und bequem. Allein die Möglichkeiten, sein E-Auto mit Strom zu versorgen sind in vielen Regionen noch etwas eingeschränkt. Da kann ein Carport mit Solardach Abhilfe schaffen. Ein Solarcarport ist die ideale Möglichkeit für Sie, eigenen kostenlosen Strom zu erzeugen, den Sie dann entweder für Ihr Elektroauto oder anderweitig nutzen können. So zahlt sich Ihre Investition in den Carport bereits nach kurzer Zeit aus, da Sie Stromkosten einsparen können.

Wir bieten Ihnen mehrere hochwertige Carportmodelle mit eigens dafür hergestellten und optimierten Solarpaneelen von Solarwatt an! Entscheiden Sie sich zum Beispiel für einen Solardachcarport von Skanholz mit Solardach: